
Naturwanderwoche in Kärnten mit Peter Auer – Naturerlebnis in den Nockbergen
Entdecken Sie die sanfte Gipfelwelt der Nockberge auf einer geführten Wanderwoche durch eine der ursprünglichsten Landschaften Kärntens. Weite Almen, aussichtsreiche Höhenwege und die runden Formen der Gurktaler Alpen prägen diese besondere Region.
Was Naturwanderwoche in Kärnten mit Peter Auer – Naturerlebnis in den Nockbergen ausmacht
- Falkertspitze mit 2308 m.ü.M und der Rödresnock mit 2310 m.ü.M;
- Millstätter Alpe;
- Königsstuhl mit 2336 m.ü.M;
- Martennock mit 2039 m.ü.M

Peter Auer, unser einheimischer Bergwanderführer, hat mir diese Wanderwoche besonders ans Herz gelegt. Für ihn sind die Nockberge Heimat – mit vielen persönlichen Lieblingswegen, Aussichtspunkten und Hütten, die er unseren Gästen mit großer Verbundenheit zur Region zeigt.
Das Programm
- Tag 1
Anreise nach Kärnten
Heute beginnt Ihre Wanderwoche in den Nockbergen mit der individuellen Anreise nach Bad Kleinkirchheim. Ihr Zuhause für die kommenden Tage ist das familiär geführte 4-Sterne-Hotel Kärntnerhof. Nach dem Check-in bleibt Zeit, in Ruhe anzukommen und die Umgebung kennenzulernen. Im Hotel erhalten Sie alle Informationen zum Begrüßungstreffen mit Ihrem Wanderführer und den weiteren Teilnehmern der Wanderwoche. Gemeinsam stimmen Sie sich auf die kommenden Tage in der Kärntner Bergwelt ein.
- Tag 2
Kärnten aus der Vogelperspektive
ca. 3,5 – 4 Stdca.480 HMca. 480 HMca.11 kmSchon die Auffahrt mit der Kanzelbahn auf die Gerlitzen Alpe lässt erahnen, welches Panorama uns heute erwartet. Von der Bergstation auf rund 1.500 Metern starten wir zunächst auf einer Forststraße und später auf einem schmalen, gut begehbaren Steig durch Fichten- und Lärchenwälder. Am sogenannten Asiatischen Garten erreichen wir die Waldgrenze. Hier öffnet sich ein weiter Blick über große Teile Kärntens mit seiner Seenlandschaft und den umliegenden Bergketten. Über sanfte Almwiesen wandern wir weiter bis zum höchsten Punkt unserer Tour auf etwa 1.850 Metern. Der Abstieg führt uns auf einem abwechslungsreichen Rundweg zurück. Unterwegs kehren wir in einer typischen Almhütte ein und stärken uns mit Kärntner Spezialitäten. Anschließend genießen wir die letzten Ausblicke auf die Bergwelt, bevor uns die Kanzelbahn wieder bequem ins Tal bringt.
- Tag 3
Auf den zerissenen Berg
ca. 3,5 – 4 Stdca. 300 HMca. 300 HMca.7 kmHeute erwartet uns eine besonders aussichtsreiche Bergwanderung auf zwei der markanten Gipfel der Nockberge. Ausgangspunkt ist der idyllisch gelegene Falkertsee auf rund 1.870 Metern, am Fuß der Falkertspitze. Die Landschaft wurde während und nach der letzten Eiszeit stark von Gletschern geprägt und zeigt bis heute ihre typischen sanften Formen. Auf einem gleichmäßig ansteigenden Weg wandern wir zunächst über offene Wiesenhänge hinauf zur Hundsfeldscharte. Hier öffnet sich erstmals ein weiter Blick über die Nockberge und nach Westen bis zu den Gipfeln der Hohen Tauern. Wenig später erreichen wir die 2.308 Meter hohe Falkertspitze. Vom Gipfel genießen wir ein großartiges Rundumpanorama, bevor wir zur Falkertscharte absteigen. Ein weiterer leichter Anstieg bringt uns anschließend auf den 2.310 Meter hohen Rödresnock. Auch hier reicht der Blick weit über die Kärntner Bergwelt – von den Julischen Alpen und dem Karnischen Hauptkamm über die Hohen Tauern bis zu den Bergen Salzburgs und der Steiermark. Der Abstieg führt uns zurück zur Falkertscharte und anschließend durch das Sonntagstal hinunter zum Falkertsee.
- Tag 4
Auf den Spuren der Edelsteine
ca. 3,5 – 4 Stdca.450 Hmca. 300 HMca. 10 kmHeute wandern wir auf der Millstätter Alpe, die eng mit dem Abbau von Granat verbunden ist. Ausgangspunkt unserer Tour ist die Lammersdorfer Hütte auf rund 1.650 Metern, die wir nach der Auffahrt mit dem Bus erreichen. Nach einem kurzen, etwas steileren Anstieg führt uns der Weg durch alte Lärchenbestände stetig bergauf. Oberhalb der Baumgrenze erreichen wir den Lammersdorfer Berg mit dem „Stoaner Mandl“, das an die frühere Bergbautradition erinnert und zugleich als markanter Orientierungspunkt dient. Mit 2.063 Metern haben wir den höchsten Punkt der heutigen Tour erreicht. Nur wenig später stehen wir am großen Granattor, das symbolisch an die Bedeutung des rubinroten Granats für diese Region erinnert. Nach einer ausgiebigen Pause folgen wir dem Rundweg weiter zum Obermillstätter Almkreuz. Von hier beginnt der Abstieg über weite Almwiesen hoch über dem Millstätter See. Zum Abschluss kehren wir wieder an der Lammersdorfer Hütte ein – vielleicht noch auf einen Kaiserschmarren mit herrlichem Blick über die umliegende Berglandschaft.
- Tag 5
Auf den Gipfel der 3 Bundeländer
ca. 4 – 4,5 Stdca.330 Hmca. 400 HMca. 8 KMSchon die Anfahrt über die Nockalmstraße ist heute Teil des Erlebnisses. Die Straße schlängelt sich durch ausgedehnte Zirbenwälder hinauf zur Eisentalhöhe auf rund 2.050 Metern, wo unsere Wanderung beginnt. Der Name erinnert an die lange Bergbautradition der Region, in der über Jahrhunderte Eisenerz gewonnen wurde. Auf einem zunächst etwas steinigeren Almpfad wandern wir zur Friesenhalsscharte und weiter zum idyllisch gelegenen Friesenhalssee. Nach einer kurzen Querung beginnt der Anstieg auf den 2.336 Meter hohen Königsstuhl, an dessen Gipfel die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Steiermark zusammentreffen. Oben angekommen genießen wir einen weiten Rundumblick über die sanft geformten „Nocken“, die dieser Landschaft ihren unverwechselbaren Charakter geben. Beim Abstieg überschreiten wir mit dem Karlnock noch einen weiteren dieser typischen Gipfel. Zum Abschluss führt uns der Weg durch einen schönen Zirbenwald hinunter zur Priesshütte, wo wir den Wandertag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen.
- Tag 6
Auf den Aussichtsberg in den Gailtaleralpen
ca. 3,5 – 4 Stdca.430 Hmca. 350 HMca.8,5 kmHeute unternehmen wir einen Ausflug in die benachbarte Bergregion der Gailtaler Alpen. Unser Ziel ist das Goldeck, dessen Name an den früheren Goldbergbau erinnert, der hier vom 16. bis ins 19. Jahrhundert betrieben wurde. Über eine aussichtsreiche Bergstraße fahren wir zum Ausgangspunkt Seetal auf der Südseite des Berges. Zunächst führt uns der Weg leicht bergab in Richtung des markanten Staff mit seinen steilen Felswänden. In der Gusenalm beginnt anschließend der mäßig steile Aufstieg auf das 2.142 Meter hohe Goldeck. Vom Gipfel genießen wir beeindruckende Tiefblicke in das Drautal mit Spittal, auf den Millstätter See und hinüber zu den Kärntner Nockbergen. In der Ferne erkennen wir bereits das große Gipfelkreuz des 2.039 Meter hohen Martennock, das unser nächstes Ziel ist. Nach der Überschreitung des Martennock führt uns der Rundweg schließlich in leichtem Abstieg zurück zum Ausgangspunkt – ein abwechslungsreicher Wandertag mit weiten Ausblicken über die Kärntner Berg- und Seenlandschaft.
- Tag 7
Freier Tag oder fakultative Wanderung
Heute ist bewusst ein freier Tag eingeplant. Sie entscheiden selbst, wie Sie ihn verbringen möchten: Entspannen Sie im Hotel, nutzen Sie die Kärnten Card für einen Ausflug zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Region oder genießen Sie beispielsweise eine Schifffahrt auf dem Millstätter See. Wer noch einmal wandern möchte, kann fakultativ an einer zusätzlichen Tour in das Herz des Biosphärenparks Nockberge teilnehmen. Mit der Biosphärenparkbahn Brunnach fahren wir hinauf auf rund 1.900 Meter. Von hier wandern wir zunächst gemütlich entlang der Brunnachhöhe, bevor ein kurzer, etwas steilerer Anstieg auf den Mallnock folgt. Am Gipfel erwartet uns ein großartiger Rundumblick über viele der „Nocken“, die wir in den vergangenen Tagen bereits kennengelernt haben. Beim Abstieg passieren wir die markante Felsformation der „Roten Burg“, bevor uns ein leichter Gegenanstieg zurück zur Bergstation bringt. Von dort fahren wir bequem mit der Bahn ins Tal. Fakultative Wanderung Mallnock: 89,00 € pro Person
- Tag 8
Abreise
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück heißt es heute Abschied nehmen von Kärnten und den Nockbergen. Mit vielen Eindrücken aus den vergangenen Wandertagen treten Sie individuell die Heimreise an – oder verlängern Ihren Aufenthalt und genießen noch ein paar zusätzliche Tage in dieser schönen Region.
Die Route im Überblick
Die nummerierten Punkte zeigen die Etappen Tag für Tag. Lage ungefähr — für die Orientierung, nicht zur Navigation.
Im Preis enthalten
- 7 Übernachtungen im familiär geführten 4-Sterne-Hotel Kärntnerhof in Bad Kleinkirchheim inklusive Halbpension;
- Reichhaltiges Frühstücksbuffet mit regionalen Spezialitäten der einheimischen Bauern;
- Abends ausgezeichnetes 4-Gänge-Wahlmenü mit extra Salatbuffet;
- Ganztägig, kostenlose Tee- und Saftbar;
- Beheiztes Hallenbad, Saunawelt und Ruhezonen;
- Kärntner Themenabend mit Cocktailempfang durch die Besitzerfamilie;
- Deutschsprachiger Bergwanderführer
- 5 geführte Wanderungen
- Gebietskarte Wanderregion
- Kärntencard mit über 100 kostenlos nutzbaren Erlebnissen in Kärnten - z.B. Schifffahrt Millstätter See am freien Tag, etc.
- An- / Abreise;
- Kurtaxe: ca. 3,70 € pro Person und Tag;
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke;
- Eintrittsgebühren, welche nicht zum Programm gehören;
- Trinkgelder & persönliche Ausgaben;
Verfügbare Reisetermine
Individuelle Termine nach Ihren Wünschen sind jederzeit möglich. Schreiben Sie uns einfach Ihren Wunschtermin.
Das sagen unsere Gäste
„Lieber Marko. Die Reise war ein Fest für mich und Tanya und Simon ein ideales Duo. Vielen Dank fürs Organisieren! Liebe Grüße, Rena “
„Guten Tag Marko. Mit unserem neuen Wanderleiter Jan haben wir uns sehr gut verstanden. Dank der kleinen Gruppe konnte das Programm flexibel an Wetter und Wünsche angepasst werden – großes Lob! Mein Highlight in der Zips war die Ihla: anspruchsvoll und wunderschön. Auch der Pieniny-Kamm und die Lesnica-Schlucht am Dunajec haben uns begeistert. Insgesamt hat uns die Reise rundum gefallen. Viele Grüße aus Sachsen, Volker und Sabine“
„Unsere erste Schneeschuh- bzw. Winterwanderwoche – und garantiert nicht die letzte. Tolle Stimmung in der Gruppe, super geführt mit top Ausrüstungstipps und eine herrliche Winterlandschaft.“
„Die Hohe Tatra mit Marko zu entdecken, war ein Geschenk: tolle Berghütten, immer Alternativen bei nicht optimalem Wetter, eine grandiose Landschaft und ein TOP‑Essen. Liebevoll geplant bis ins Detail.“
„Ich kannte bisher nur die Hohe Tatra. Das die Niedere Tatra so beeindruckend ist, hätte ich nie gedacht. Die Einkehr auf der Stefanika Hütte war unvergesslich :-)“
„Die Tatra-Überquerung war das Highlight unseres Wanderjahres. Marko kennt jeden Steig und jede Hütte – wir haben uns jederzeit sicher und bestens aufgehoben gefühlt.“
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